Selbsthilfegruppe für Trans*Menschen in Hamburg

Suche

Start

Wer wir sind

Minderjährige

Selbsthilfe

Unsere Flyer

Themenvorschläge

Newsletter

Medizinisches

Begutachtungs-anleitung des MdS

Bartepilation im Kosmetikstudio

Standards of Care, Version 7

Nachsorge nach GAOP

Das TSG

Historie

Vornamensänderung

Personenstands-änderung

Termine

Aktuelles

Archiv

Kontakt

Links

In Hamburg

In Deutschland

Gerichtsurteile

International

Sicherheit im www


Der Mut hat sich gelohnt

(von einer Teilnehmerin)

Das Neue bringt viel Ungewisses,
so unbekannt und nicht vertraut,
vertrauen tue ich doch auf eines:
Auf Neuem ist die Welt gebaut.

Wie schön waren die Zeiten,
wie werden andere werden?
Könnt ich schon heut’ vergleichen,
ich würd’ die Zukunft immer wählen.

Ich bin nicht krank, nur anders,
für mich klingt es wie Hohn,
doch anders war ich immer,
normal sein wollt' ich schon.

Wie darf ich denn nun sein?
Wie soll ich mich nun geben?
Darf ich denn endlich "ich" nun sein?
Welch' Weg wird sich ergeben?

Ich brauche neue Träume,
worin liegt nun mein Heil?
Gefunden will es werden,
ich erah'n es nur zum Teil.

Wenn vieles nun verändert geht,
der Platz für Neues auch entsteht,
muss ich noch viel versuchen,
bis neuer Traum im Raume steht.

Ich brauche neue Freunde,
die Gruppe gibt mir vielleicht Halt,
alleine sein ist viel zu schwer,
den Austausch wünsch' ich mir so sehr.

Was würde ich erleben?
Wie würden andere sein?
Kann ich denn so bestehen?
Oder wird gar peinlich es mir sein?

Gott, welch' gleich große Runde,
wie klein kam ich mir vor,
doch fielen erste Worte,
die Scheu ich dann ganz schnell verlor.

Die waren ganz "normal",
da war ich echt verblüfft,
was ich befürchtet hatte,
DAS erschien mir nun entrückt.

Viel Freud' ich mitgenommen
und Infos allemal,
gar Freunde da gefunden,
welch' Ungeduld auf's nächstes Mal.

Mein Mut sich hat gelohnt
ich bin jetzt Teil der Gruppe
Begegnung wurde für mich nun wahr
nachher ich kann mir immer sagen
welch Glück ich hatt' - denn ich war da.

deutsch  english

SWITCH -
Selbsthilfe für Trans* Menschen,
Freunde und Angehörige

Wer wir sind

Das Empfinden der eigenen Geschlechtszugehörigkeit kann durchaus vom Geburtsgeschlecht abweichen. Wenn sich also ein geborener Mann als Frau fühlt oder eine geborene Frau sich als Mann empfindet, kann Transsexualität vorliegen.

Die Idee zu dieser Selbsthilfegruppe ist im Jahr 2003 aus dem Bedürfnis einiger Betroffener entstanden, über Fragen zum Thema Transsexualität intensiver ins persönliche Gespräch zu kommen. Austausch von Erfahrungen und Informationen kann helfen, Ängste abzubauen, kann einfach wohltuend und befreiend wirken und helfen, bislang nicht gewagte Entwicklungsschritte anzustoßen. Dies ist besonders wichtig, wenn man auf dem transsexuellen Weg noch relativ am Anfang steht und die Fragen um die eigene Identität sich im Kreise zu drehen scheinen.

Im Magnus Hirschfeld Centrum haben wir einen Raum gefunden, der als Treffpunkt für eine offene Gruppe geeignet ist. Betroffene, die das Bedürfnis nach Austausch haben, können an Gesprächsrunden teilnehmen, oder auch einfach nur zuhören, wie die anderen so fühlen und denken. Willkommen sind auch Intersexuelle sowie Angehörige und Interessierte.

Und wenn Du nicht sicher bist - ruf einfach an oder schreib eine E-Mail.

Wir treffen uns jeweils am 2. Dienstag des Monats ab 19.00 Uhr im Magnus Hirschfeld Centrum (mhc-Café), Borgweg 8, 22303 Hamburg.


Kostenlose Karte von WebMart Homepage Tools

Zu den genauen Terminen der nächsten Switch-Abende geht es über den Navigation-Punkt Termine.

Um uns zu finden gehst Du im mhc-Café am Tresen links, geradeaus zwischen Tresen und Wendeltreppe durch den Durchgang, rechts, direkt vor der nach unten führenden Treppe rechts durch die Tür. Oder frag einfach am Tresen nach dem Weg. Herzlich willkommen!

P.S.: Du möchtest nicht alleine durch das Café gehen? Dann ruf' uns an (Kontakt), wir holen Dich gerne an der Tür ab!



Hilfe für Minderjährige

Transgeschlechtliche Menschen berichten fast ausnahmslos, dass sie sich bereits als Kinder oder spätenstens mit Einsetzen der Pubertät ihrer geschlechtlichen Identität bewusst waren. Leider sind Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche auch heute noch nicht im erforderlichen Maße verfügbar. So erleben viele die Vermännlichung oder Verweiblichung ihres Körpers während der Pubertät als Entfernung ihres Körpers von der eigenen Identität, deren körperliche Folgen später nur mit hohem Aufwand und nur zu einem gewissem Grad korrigiert werden können. Die psychischen Folgen dieser körperlichen Entfremdung und der empfundenen Machtlosigkeit gegenüber der unerwünschten Ausbildung der Geschlechtsmerkmale wie Brustwachstum, Veränderung der Körpersilhuette, Stimmbruch, Bartwuchs, Ausbildung eines markanten Gesichtsausdrucks, Verschütterung des Haupthaares können gravierend sein und den weiteren Lebenslauf nachhaltig stören. Solches Leid ist vermeidbar, wenn Kinder und Jugendliche auf das Verständnis und die Mitwirkung ihrer Eltern zählen können. Nur dann können Minderjährige individuelle Hilfe erhalten und bereits vor der Volljährigkeit ihre geschlechtliche Identität unverkrampft leben und starke Persönlichkeiten werden.

Diagnose und Hilfemaßnahmen erfordern bei Kindern und Jugendlichen besondere Erfahrung, Vorsicht und Einfühlungsvermögen. Eltern sind dabei als Unterstützer gefordert, während sie selbst Unterstützungsbedarf in einer Ausnahmesituation verspüren mögen. Switch ist vernetzt mit der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe, Schulaufklärungsprojekten, dem Hamburger Landesinstitut für Lehrerbildung und anderen. Wir bieten betroffenen Kindern und Jugendlichen, Eltern und Schulen gerne unsere Hilfe an. Gleichzeitig möchten wir auf weitere Angebote aufmerksam machen:



Selbsthilfe

Geteiltes Leid ist halbes Leid - vielleicht lässt sich das Konzept der Selbsthilfe so am einfachsten charakterisieren. So einfühlsam und kompetent Außenstehende, Ärzte, Psychologen, Angehörige und Freunde auch sein mögen; das Gespräch mit Menschen, die die eigenen Gefühle oder Schwierigkeiten selbst erlebt haben oder gerade erleben, ist ein wichtiger Baustein zur Überwindung oder Minderung von Ängsten, seelischem Leid und dem Gefühl, mit seinem Monster alleine dazustehen.

Wie Harry lernte sein Monster zu lieben zeigt ein Comic-Video mit dem Titel Danke für das Gespräch (bei YouTube). Das Video entstand im Rahmen des Projektes „Portal Junge Selbsthilfe", das von der Nationalen Kontakt-und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) betrieben wird.

Die Selbsthilfe leistet einen Beitrag zur Gesundung und zur Erhaltung der Gesundheit. Die deutschen gesetzlichen Krankenkassen sind daher gemäß dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) verpflichtet, die Selbsthilfe mit ein paar Cent pro Jahr und Versichertem zu fördern.

Wichtige Anlaufstellen für alle, die nach einer Selbsthilfegruppe suchen oder selbst eine gründen möchten sind neben NAKOS die Kontakt- und Informations-Stellen für Selbsthilfegruppen (KISS), die es in vielen deutschen Städten und Regionen gibt, z. B. KISS Hamburg. Dort stehen auch die letzten Ausgaben der Selbsthilfezeitung zum Dowinload bereit, die viele nützliche Informationen zum Reinschnuppern und Nachschlagen rund um die Hamburger Selbsthilfe enthalten.



Unsere Flyer

Zum gucken, drucken, zusammenlegen und weitergeben:

Falls Du die PDF-Dateien nicht öffnen kannst, kannst Du hier den kostenlosen Adobe Reader herunterladen:
Grafik des Adobe Reader



Counter
Wir haben einen Counter eingebaut, um Hinweise zur Optimierung unserer Website zu erhalten. Wir erhalten dadurch keine IP-adressenbezogenen Daten. Der Zugang zum Counter ist offen.

Haftungsausschluss
Es gelten sowohl der hier verknüpfte als auch der in der Fußzeile verknüpfte Haftungsausschluss.